Etwas verspätet – Apfelrosen

Diese Woche war „Krankwoche“ bei uns zuhause und daher lag der Fokus auf dem „Gesund werden“. Trotzdem habe ich mich wieder an ein „neues“ Rezept gemacht – neu für mich, doch sicherlich bekannt für den ein oder anderen.

Die „Apfelrosen“ waren Ende letztes Jahr voll im Trend. Überall hat man in den Blogs oder Zeitschriften davon gelesen. Ich habe mir das ein wenig aufgehoben und dann diese Woche meinen ersten Versuch gestartet.

Apfelrose

Was braucht man für die Apfelrosen?
Äpfel
Marmelade
Blätterteig
Zitrone

Wie macht man die Apfelrosen?
Geholfen hat mir dabei das „Apfel-Blätterteig-Rosen“ Video auf YouTube von BakeClub in dem Doro in einfacher Art und Weise erklärt, wie man diese kleinen „Wunderwerke“ erstellt.

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Im Nachhinein muss ich zwei Dinge feststellen:

  • Die Apfelscheiben müssen wirklich „sehr“ dünn geschnitten sein, denn sonst brechen sie leicht.
  • Und es sollte ausreichend Marmelade verwendet werden, denn sonst sind die Rosen etwas fade.

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Guten Appetit und bis nächste Woche!

Meditation und Kreativität – was haben die gemeinsam?

Diese Woche war wieder einmal eine sehr volle Woche. Wenn ich über die letzten Wochen meine Post ansehe, dann fällt mir auf, dass dieser Satz häufiger vorkommt. Das liegt wohl daran, dass ich gerade versuche mich vielseitig weiterzubilden und an vielen Trainings teilnehmen um meinen Horizont zu erweitern und frischen Wind in mein tägliches Arbeiten zu bringen.

Gleichzeitig führt dass dazu, dass einem einige Dinge über den Kopf wachsen. Doch bei meinen ganzen kreativen Projekten kann ich schnell wieder abschalten: die kleine Detailverliebtheit bei dem Nähprojekt, oder das genaue Abmessen von der Innentasche einer Tasche bringt mich wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Und wenn das Produkt am Ende fertig ist, dann freue ich mich immer darüber.

Eine andere Möglichkeit des „Kopf-frei-Machens“ ist das Meditieren. Im Feburar war ich bei einem Mindfulness Training in London, bei dem es viel um das Thema „Besinnung auf sich selber“ und „Meditation“ ging. Ich muss sagen, dass es ein super Training war. Seitdem bin ich sehr bemüht täglichen 5-10 Minuten zu meditieren, doch ich schaffe es nicht immer, vor allem wenn der Tag sehr voll ist. Wenn ich die tägliche Dosis „Mindfulness“ über eine längere Zeit schaffe, dann merke ich, dass ich viele Dinge sehr viel entspannter sehe und mich nicht von jeder Kleinigkeit stressen lasse. Wer mal Lust hat zu meditieren, dem sei die „Headspace App“ (english) empfohlen. Man startet mit einer Testversion – 10 Tage á 10 Minuten – und wird von dem netten Sprecher durch die 10 Minuten begleitet. Danach kann man entscheiden, ob einem das gefällt und man das volle Programm nutzen möchte, oder sich eventuell anders an das Thema rantastet. Ich kann das nur empfehlen.

Eine etwas andere Art seinen Kopf frei zu bekommen und mal wieder „outside the box“ zu denken, war mein viertägiges Training rund um die „Magie der Kreativität“ (Ich hatte das letzte Woche kurz angedeutet). Alle Übungen waren hauptsächlich auf den Beruf zugeschnitten, doch sie lassen sich auch leicht übertragen. Manchmal kommt man zu vollkommen neuen Erkenntnissen, wenn man einfach mal in eine andere Welt schaut und sich überlegt, wie man dort ein ähnliches Problem löst. Ein Beispiel sind die Fischflossen, welche eine Inspirationsquelle für die schnellen Ganzkörperschwimmanzüge waren. Oder man wirft in einer kreativen Phase einfach ein völlig „themenfremdes“ Wort ein und überlegt, wie man das Problem in diesem Kontext lösen kann. Häufig sind wir einfach zu festgefahren in unserer Welt und unserem Denken, dass es nicht einfach ist sich neue Ansätze zu überlegen. Viele der Dinge in dem Training helfen mir nun, meine Ideen manchmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Habt Ihr schon einmal versucht beim Kunden ohnen Powerpoint zu präsentieren oder eine Gruppe zu aktivieren in dem man sie hinter dem Rücken eine Form aus einem Papier ausreißen lässt. Das bringt alle zum Lachen und schon ist der Kopf wieder frei. Probiert es mal aus!

Sehr entspannend finde ich auch die vielen Diskussionen mit Kollegen oder völlig neuen Gruppen, bei denen neue Denkanstöße geben werden oder man sich einfach bewusst macht, dass es einem selber doch sehr gut geht.

Nun freue ich mich auf ein entspanntes Wochenende mit meiner Familie. Nach dem sehr philosophischen und meditativen Post diese Woche werde ich mich nächste Woche wieder den kreativen Themen widmen. Für den Muttertag habe ich schon einige Ideen und auch neue Rezepte waren auf den Einsatz.

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Ich wünsche Euch ein ruhiges Wochenende und freue mich nächste Woche wieder Neues mit Euch zu teilen.

 

Lewes – Vier Tage im Süden von England   

Diese Woche war ich in Lewes (East Sussex) zu einem Training. Am Dienstag bin ich von Hamburg aus nach Gatwick geflogen und war sehr gespannt, was mich erwartet. Mein erster Eindruck war: das ist aber bergig oder sagen wir hügelig und der nächste Eindruck war: toll, hier fühle ich mich wohl. Lewes ist ein kleines Städtchen was mich mit Sonnenschein empfangen hat. Das macht das Bild natürlich schon viel besser. Und auf den zweiten Blick ist diese Stadt einfach super süss und gemütlich. Es gibt tolle Bäckereien und Cafes, süsse Lädchen, Pubs und eine eigene Brauerei. Die Menschen sind sehr hilfsbereit und man fühlt sich einfach willkommen. Zudem gibt es es eine Festung zu besichtigen und viele andere kulturelle Highlights.

Wir waren im Pelham House untergebracht. Das Haus wurde im 16ten Jahrhundert gebaut und strahlt einen tollen Charme aus. Ich selber war in einem Zimme runter dem Dach untergebracht und hatte einen wunderschönen Blick über die hügelige Landschaft rund um Lewes. Wenn man morgens aufgewacht ist, dann stand der Nebel noch in den Tälern und die Sonne ging hinter den „Bergen“ auf. Einfach ein Traum!

Einen Nachmittag bin ich zum Golf Club hochgelaufen. Und wenn ich hochlaufen meine, dann meine ich eine wirkliche Steigung von mindestens 10% (zwischendurch kann man sich auf einer Bank ausruhen, die einen mit dem Satz „I will give you rest“ zur Pause einlädt). Da ist man nicht ganz so geschafft, wenn man oben ankommt und wird mit einem wundervollen Blick belohnt und Schlüsselblumen belohnt. Alles in allem ist es ein toller Ort um die Seele baumeln zu lassen und sich ein wenig wie in einem Rosamunde Pilcher Roman zu fühlen.

Heute Abend geht es zurück und als würde sich Lewes nicht darüber freuen, hat es gestern Abend angefangen zu regnen. Welcome to England!

Schaut einfach selber!

Brauerei
Brauerei
Rastplatz auf dem Weg nach oben
Rastplatz auf dem Weg nach oben
Blick von oben auf Lewes
Blick von oben auf Lewes
Kleines Haus
Kleines Haus
Treppe zur Terasse
Treppe zur Terasse
Pumpe vor der Kirche
Pumpe vor der Kirche
Antiquitätenladen
Antiquitätenladen
Der Wächter im Pelham House
Der Wächter im Pelham House

Bis nächste Woche!

Vergißmeinnicht mit Rose

Wenn ich an die Osterzeit denke, dann kommt mir immer die Zeit bei meiner Oma ins Gedächtnis. Am Ostersamstag ging es in den Wald um Moos für die Osternester zu sammeln. Das war immer ein riesen Happening mit all meinen Cousins und Cousinen. Dann wurden Nester gebaut und mit Weidenzweigen kleine Türchen und Zäune versehen. Und bei diesen Aktionen sind wir im Garten immer wieder an tollen blauen Blumen vorbeigekommen – dem Vergissmeinnicht. Seit damals habe ich diese kleinen Blümchen in mein Herz geschlossen. Und viele andere Leute scheinen diese Blume auch lieben – die Suchanfragen nach Vergissmeinnicht gehen laut Google Trends immer weiter nach oben.

Wenn rund um diese Zeit auf dem Markt die kleinen Vergissmeinnicht-Töpfe auf dem Markt zu kaufen sind, oder man geschnittene Blumen kaufen kann, dann bin ich nicht mehr zu halten. Leider muss ich jedes Jahr wieder feststellen, dass das Vergissmeinnicht,keine Balkonpflanze ist, doch ich kaufe sie immer wieder. Die Schnittblumen lassen sich toll mit Rosen verarbeiten. Und das habe ich diese Woche für Euch mitgebracht. Ein Rosenstrauß mit Vergissmeinnicht oder ein Strauß Vergissmeinnicht mit Rosen.

Vergissmeinnicht

Was braucht man für den Strauß?
Vergissmeinnicht
Rosen

Wie macht man den Strauß?
Zuerst die Rosen mit der von mir vorgestellten Spiralbindung zusammenstellen und dann die Vergissmeinnicht immer rechts anlegen bis sich ein schöner runder Strauß ergibt.

Ich habe vier Rosen genommen, die in einem Kreuz die Basis bilden, und die Vergissmeinnicht schmiegen sich darum.

Vergissmeinnicht_01

Bis nächste Woche!

PS: Für den Muttertag ist das auch eine schöne Alternative zu einem Rosenstrauß, oder ihr wählt das Vergissmeinnicht in Kombination mit der Rose! In rosa oder rot sieht das sicherlich ebenso schön aus.

Utensilio-Vielfalt – meine Geschenke zu Ostern

Vor einiger Zeit habe ich euch schon vorgestellt, was ich im ersten Teil von meinem Nähkurs genäht habe. Nach der sehr aufwändigen „T-Shirt“ Näherei zu Beginn habe ich mich dann einfach auf Sachen gestürzt, die ich schon immer mal machen wollte, aber aufgrund von missverständlichen Nähanleitungen nicht weiterverfolgt habe. Meine kleine Kulturtasche und den Loop-Schal habe ich euch schon im Februar vorgestellt. Als viertes Projekt habe ich ein Utensilo ausgewählt. Die Utensilos sind schnell gemacht und eigenen sich wunderbar als Geschenk für jeden Anlass. Da Osten vor der Tür stand, habe ich verschiedene Varianten mit verschiedenen Stoffen genäht.

Utensilo

Was braucht man für den Utensilo?
Zwei verschiedene Baumwollstoffe
Vlieseline
Garn

Wie macht man den Utensilo?
Die Vorlage auf den Stoff übertragen und dann die Vlieseline auf eine Seite aufbügeln. Eine Vorlage für den Utensilo findet Ihr bei der Suche auf Google z.B. bei Stoffeland oder Kreativprojekte.

Nun die einzelnen Elemente zusammennähen:

  1. Beim rechteckigen Teil oben einen Zentimeter umbügeln.
  2. Die rechteckigen Teile an der kurzen Seite zusammennähen.
  3. Dann das runde Teil an das rechteckige Teil rechts auf rechts annähen.
  4. Nun das gleiche für den anderen Stoff machen.
  5. Die beiden runden Elemente an einer kleinen Stelle zusammen nähen.
  6. Dann die beiden Teile in einander stecken und bei der umgebügelten Kante absteppen.

Hier ist meine Osterkollektion von Utensilos, die ich teilweise mit Osterleckereien gefüllt habe. Bei einigen habe ich noch passend ein „Tatü“ Täschchen dazugenäht.

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Bis nächste Woche!