Elfenspeise – Ein leckerer Nachtisch mit Erdbeeren

Wie letzte Woche schon angekündigt, zeige ich Euch heute einen meiner liebsten Nachtische in der Sommerzeit. Das Rezept habe ich von einer ehemaligen Nachbarin, die damals unsere Kindermägen mit dieser „Elfenspeise“ erfreut hat. Und dieses Jahr konnte ich dann meinen Sohn davon überzeugen, dass wir es hier mit einer tollen Leckerei zu tun haben. Er hat mich auch ganz fleißig bei der Zubereitung unterstützt – einen rosaverschmierten Klebemund inbegriffen.

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Was braucht man für die Elfenspeise?
1,25 Päckchen rote gemahlene Gelantine (weiß geht auch)
600g Erdbeeren
125g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
Saft einer Zitrone
300ml Schlagsahne
Wasser

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Wie macht man die Elfenspeise?
Zuerst die Erdbeeren vorbereiten und klein schneiden.

Elfenspeise

Dann die Erdbeeren pürieren und mit Zucker, Vanillezucker und Zitronensaft vermengen.

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Die gemahlene Gelantine mit 5 EL kaltem Wasser in einem kleinen Topf anrühren und 10 Minuten quellen lassen. Dann leicht erwärmen und auflösen.

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Nun die flüssige Gelantinelösung unter die pürierten Erdbeeren rühren und die Masse kühl stellen. TIPP: Nach etwa einer Stunde ist die Masse schon fester geworden und kann weiterverarbeitet werden.

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Die Schlagsahne steif schlagen und unter die dicklich gewordene Erdbeermasse heben.

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Nun alles in eine Schüssel füllen und mit einer Erdbeere verzieren.

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Guten Appetit!

Natur pur

Diese Woche war so vollgepackt mit geplanten, ungeplanten und überraschenden Ereignissen. Diese Kombination hat leider dazu geführt, dass ich es diese Woche nicht geschafft habe, ein eigenes kreatives Produkt zu starten.

Daher habe ich diese Woche einen kleinen floralen Eindruck von einem Spaziergang im Mai aufbereitet. Bei der Besichtigung von einem kleinen Wasserschloss kam ich an diesem efeubesetzten Pfahl vorbei. Und da konnte ich die Kamera nicht in der Tasche lassen.

Spaziergang

Und kurz darauf kam dieser tolle rosa Strauch bzw. Baum.

Spaziergang

Nächste Woche könnt Ihr Euch dann auf einen tollen Nachtisch mit Erdbeeren freuen.

Happy Mittsommer für Euch alle!

Efeuherz mit Rosen

Heute habe ich mal wieder ein herziges Blumenarrangement für Euch vorbereitet. Auch dieses „Herz“ haben wir im Blumenkurs in der Blumenschule Hamburg gemacht. Und da es noch immer an meiner Wohnzimmertür hängt – ohne die Blätter und Blumen versteht sich – , dachte ich, dass es heute der richtige Zeitpunkt ist um Euch dieses Herz vorzustellen.

Außerdem haben ich bei meiner Geschäftsreise diese Woche nach Dublin immer wieder gehört, dass nun die große Hochzeitssaison im Gange ist, so dass sich dieses Herz auch als nettes Mitbringsel zur Hochzeit eignet.

Efeuherz

Was braucht man für das Efeuherz mit Blumen?
Efeuranken oder Weidenzweige
Efeutute
Rosen
Reagenzgläser mit Deckel
Draht
Dekoband
Sonstigen Schmuck

Wie macht man das Efeuherz mit Blumen?
Zu allererst die Efeuranken oder Weidenzweige von den Blättern befreien und dann beginnen die Ranken oder Zweige zu einem Herz zu formen. Dafür einfach die einzelnen Ranken und Zweige verzwirbeln, ineinander stecken und verbinden. Für die spitze Seite des Herzes einfach ein wenig Draht zur Hilfe nehmen um das Herz zu fixieren.

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Zur Stabilisierung des Herzes einzelne Ranken und Zweige kreuz und quer durch das Herz ziehen und dann feststecken. Nun die Efeutute mit den Blättern um das Herzgerüst ranken lassen. Auch hier kann man gerne ein wenig Draht zur Hilfe nehmen um die Efutute zu fixieren.

Nun die Reagenzgläser an verschiedenen Stellen in dem Herz befestigen und mit Wasser füllen. Wenn man das Wasser nicht sehen soll, dann eignet sich Guttacoll um die Reagenzgläser abzukleben.

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Nun noch die Rosen auf die richtige Länge abschneiden und in die Reagenzgläser stecken.

Als Aufhängung ein wenig Band durch die oberen Enden des Herzes ziehen und dann mit einem Knoten verschießen.

Und fertig ist das Efeuherz mit Blume!

PS: Es ist natürlich jedem freigestellt, das Herz noch weiter zu dekorieren. Hier sind euren kreativen Ideen keine Grenzen gesetzt.

Eulenkissen – dieses Mal nicht quadratisch

Diese Woche war arbeitstechnisch etwas turbulent, so dass ich nicht viel Zeit hatte etwas Kreatives zu machen. Daher zeige ich Euch heute mein Eulen-Kissen, was ich vor einiger Zeit genäht habe.

Gemeinsam mit einer Freundin und einigen anderen Näh-Begeisterten haben wir uns letztes Jahr zu einer „Kreativ-Runde“ zusammengetan. Der Plan war, sich alle sechs Wochen zu treffen, ein Motto zu definieren und dann in den kommenden sechs Wochen etwas Kreatives zu diesem Motto zu erstellen.  Leider haben wir das nicht wirklich lange durchgehalten, da dann doch immer wieder andere Verpflichtungen dazwischen kamen.  Ein Motto dieser Gruppe war „Eulen“. Ich musste damals nicht lange überlegen, da mir schon lange ein Eulen-Kissen im Kopf rumgespukt hat.

Dieses Mal wollte ich kein normales Kissen machen, sondern ein Kissen mit Höhe, Wattefüllung, verschiedenen Materialien – Baumwoll-Stoff, Filz, Knöpfen – und einer Tasche für die Taschentücher.

Eulenkissen

Wie macht man das Eulen-Kissen?
Zuerst habe ich eine Schablone für die Vorder- und Rückseite erstellt. Dann habe ich die etwa 5cm breiten Streifen für die Seiten  erstellt – einen längeren für unten, zwei lange für die Seiten bis zu den Ohren, zwei kurze für unter den Ohren und ein längeren für oben.

Dann die einzelnen Streifen auf den Stoff übertragen und einen Überhang lassen. Nun die einzelnen Streifen zusammennähen und mit einer Vorder- oder Rückseite feststecken.

Zuerst die Rückseite zusammennähen.

Für die Tasche auf der Vorderseite den weißen Stoff einmal umnähen und dann in der Mitte einmal festnähen.  Für die Augen runde Filzkreise ausschneiden und dann umnähen. Schließlich in die Mitte einen Knopf nähen.

Nun die Vorderseite mit dem Rest des Kissens vernähen. Unten noch einen kleinen Schlitz lassen.

Die Hülle umschlagen und mit Watte füllen.

Den kleinen Schlitz zunähen!

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Und fertig ist das Eulen-Kissen.