Herzige „Goodie“-Bag für den Junggesellenabschied

Letzte Woche habe ich den Junggesellenabschied für meine Freundin organisiert.  Es gab ein gemütliches Programm. Im Vorfeld hatte ich noch einige Ideen für besondere Fotos und Aktivitäten. Um alles unterzubringen, wollte ich für alle eine kleine „Goodie“-Bag basteln. Leider hat die Zeit nicht ausgereicht um selber eine zu nähen, daher habe ich dann eine gekauft und die dann noch verfeinert. Und mit dem Endergebnis war ich sehr zufrieden.

Was brauche ich für die herzige „Goodie“-Bag?
Baumwolltasche
Stoffmalfarbe mit Sprühkopf
Papier in Herzform
Inhalte – Süßigkeiten in einer Tüte, Jerseyband, einen Stadtplan, Nagellack, Nagellack-Entfernertücher, Kaugummi, Wasser

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Wie macht man die herzige „Goodie“-Bag?
Zuerst aus Papier zwei kleine Herzen ausschneiden. Die bilden die Vorlage für die beiden Herzen auf der Tasche.

Goodie Bag

In die gewaschene und gebügelte Tasche kommt ein Karton zum Schutz. Dann die beiden Herzen mittig auf der Tasche platzieren.

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Nun mit der Stoffmalfarbe die Tasche mittig besprühen.

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Wenn die Farbe getrocknet ist, kommt noch das Datum der Hochzeit oder des Junggesellenabschieds in eines der Herzen.

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Nun noch ein wenig Inhalt für die „Goodie“-Bag  zusammenstellen und fertig ist die Überraschung.

Euch allen einen schönes langes Wochenende und bis nächste Woche!

Letztes Wochenende habe ich mal wieder mit meinem Sohn gebacken. Er hatte Lust auf einen Schokokuchen und da war der Mamorkuchen eine gute Alternative. Das Rezept ist mir vor einiger Zeit in die Hände gefallen und ich verwende dieses Rezept nun immer. Der Kuchen ist super fluffig und schmeckt einfach lecker.

Probiert es doch einfach mal aus!

Mamorkuchen

Was braucht man für den Mamorkuchen?
200g weiche Butter
160g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Msp. Zitrone
6 Eigelb
6 Eiweiß
1 Msp. Salz
120g Zucker
280g Mehl
½ Pkt Backpulver
100ml Milch
20g Kakao
Schokoglasur

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Wie macht man den Mamorkuchen?
Zuerst Zucker, Butter und Zitrone cremig rühren.

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Dann die Eier trennen.

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Nun das Eigelb einzeln unterrühren.

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Dann das Eiweiß mit Salz und Zucker fest schlagen.

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Nun das Mehl und das Backpulver mischen. Und die Milch erwärmen.

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Nun abwechselnd die Mehlmischung, Milch und Eischnee auf den Teig geben.

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Den Backofen auf  160°C Umluft erhitzen. Dann die Form einfetten.

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Dann die Hälfte des Teiges in die Form geben.

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Zu dem Rest das Kakaopulver geben.

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Und dann alles vermischen.

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Mit einer Gabel die beiden Teile mischen.

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Nun den Kuchen ca. 60 Minuten backen.

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Den Kuchen abkühlen lassen und dann mit Schokoglasur bestreichen.

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Fertig!

Guten Appetit!

Graues Memoboard mit Knöpfen

Ich hoffe, Ihr habt Ostern alle gut überstanden. Und auch ich habe die österlichen Basteleien zur Seite gelegt und mich heute mal wieder einem anderen kreativen Projekt gewidmet: dem Memoboard.

Beim Besuch im neuen Hauses von einer Bekannten hat die sich beklagt, dass sie keine Möglichkeit habe, Ihre Termine und Briefe aufzuhängen. Also habe ich Ihr angeboten, Ihr ein Memoboard in den Farben Ihrer Einrichtung zu basteln. Das habe ich lange nicht mehr gemacht und ich hatte nach den vielen Blumensträußen und Kuchen auch mal wieder Lust auf was Handfestes.

Memoboard

Was braucht man für das Memoboard?
1 Keilrahmen (30 x 40 cm)
Wattierung (etwa 1 cm Höhe)
Baumwollstoff
Satinbänder
Knöpfe
Tacker
Nadel
Faden

Wie macht man das Memoboard?
Zuerst die Wattierung auf die Größe des Keilrahmens  und dann den Baumwollstoff etwas größer als den Keilrahmen zuschneiden.

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Nun die Wattierung auf den Keilrahmen legen, den Stoff darüberspannen und den Rahmen umdrehen.

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An einer Seite den Baumwollstoff im Abstand von 3 bis 5 cm fest tackern.

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Dann mit der gegenüberliegenden Seite genauso verfahren.

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Sobald diese Seite auch fest ist, mit den beiden weiteren Seiten fortfahren.

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Nun müssen noch die Ecken bearbeitet werden.

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Dazu die eine Seite wie schon zuvor umlegen und dann die offene Seite einfach darüberklappen. Nun die beiden Stofflappen fest tackern. Dieses Vorgehen bei allen vier Ecken anwenden.

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Für die Satin-Verstrebungen auf der Rückseite die lange und die kurze Seite in vier bzw drei gleichgroße Teile abteilen. TIPP: Dazu mit einem Stift kleine Markierungen auf der Rückseite setzen. Dann die Satinbändern in die richtige Länge schneiden.

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Die Bändern auf beiden Seiten fest tackern.

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Nun sieht man vorne schon das Geflecht.

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Damit die Notizen und Fotos auch wirklich festhalten, fixiert man die Knotenpunkte von den beiden Satinbändern mit Knöpfen. Dazu einfach mit der Nadel von hinten nach vorne durchstechen und dann den Knopf wie bei einem Hemd annähen – nur das man hier durch die Wattierung und den Keilrahmen näht.

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Man kann die Knöpfe alle in einer Farbe wählen, oder man variiert die Farben. Das kann jeder selber entscheiden.

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Und fertig ist das Memoboard.

Bis zur nächsten Woche!

PS:Lasst mich gerne über die Kommentar-Funktion wissen, ob diese Anleitung hilfreich war, oder ob Ihr noch zusätzliche Informationen benötigt.

Moderner Scherenschnitt: Ein Hase

Irgendwie kann ich mich dieses Jahr noch nicht von der Osterdeko lösen. Im Laufe der Woche habe ich noch eine neue Idee umgesetzt: eine moderne Art des Scherenschnitts.

Dieses Mal wurde ich von „Couch“ inspiriert. Dort wurden simple Osterdekorationen vorgestellt und das habe ich dann einfach für meine Zwecke abgewandelt.  Und sicherlich kann man diese „Scherenschnitt“-Idee auch noch auf andere Jahreszeiten übertragen.

Scherenschnitt

Was braucht man für den Scherenschnitt?
Schwarzen Bilderrahmen
Schwarzes Tonpapier
Hasen-Schablone
Schere
Stift

Scherenschnitt_05

Wie macht man den „modernen“ Scherenschnitt?
Zuerst ein DinA4 Blatt schwarzes Tonpapier auf die richtige Größe zuschneiden. Ich habe mir einfach das Passepartout des Bilderrahmens als Vorlage genommen.

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Dann das Papier zuschneiden und die Hasen-Schablone mittig auf das Papier legen und umrunden.

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Nun den Hasen ausschneiden.

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Am Ende das schwarze Papier als „Bildersatz“ in den Rahmen legen.

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Fertig ist der „moderne“ Scherenschnitt zu Ostern!

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Viele Spaß und nun aber wirklich frohe Ostern!