Leckerer Baiser-Torten Traum mit Himbeeren

Am letzten Wochenende hatten sich Gäste angekündigt und ich mal wieder Lust auf Backen. Ich habe mich erinnert, dass meine Mama zu Ihrem Geburtstag immer diese tolle Baiser-Torte gemacht hat – mit frischen Erdbeeren. Die gibt es aktuell ja nicht – zu mindestens keine leckeren Erdbeeren -, daher musste ich auf die Tiefkühlvariante ausweichen. Und statt Erdbeeren habe ich dann doch lieber Himbeeren gewählt.

Das Rezept, was ich verwendet habe, habe ich vor einigen Jahren mal in meiner „Living at home“ gesehen und nun schon einige Male gebacken. Aus meiner Sicht ist das eins der besten Rezepte für diese Torte.

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Macht Euch einfach ein eigenes Bild!

Was braucht man für den Himbeer Baiser-Traum?

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4 Eier
150g weiche Butter
325g Zucker
150g Mehl
3 TL Backpulver
75g abgezogene, gemahlene Mandeln
2 EL abgeriebene Biolimettenschale
Salz
400g Sahne
2 Päckchen Sahnesteif
Mark von 1 Vanilleschote
400g Himbeeren

Außerdem: Springform á 26 cm Durchmesser

Wie macht man den Himbeer Baiser-Traum?
Ofen auf 160 Grad (Umluft 140 Grad) vorheizen.

Boden der Form mit Backpapier auslegen und den Rest der Form einfetten. TIPP: Ich habe das Backpapier zwischen die Ring und Bodenklappe geklemmt und dann von außen abgeschnitten.

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Eier trennen.

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Butter mit 125g Zucker cremig schlagen.

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Eigelb nacheinander unterrühren.

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Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln und 1 EL Limettenschale unterrühren.

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Die Hälfte des Teiges in die Form geben und glatt streichen.
Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlafen, dabei 200g Zucker einrieseln lassen.

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Die Hälfte des Eischnees wolkenartig auf dem Boden verteilen.

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Auf der 2. Schiene von unten 35-40 Minuten backen.
Boden auskühlen lassen und aus der Form lösen.

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Zweiten Boden genauso wie den ersten backen.

Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und Vanillemark unterquirlen. 1 EL Limettenschale und Himbeeren unterheben.

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Himbeersahne gleichmäßig auf einen der Böden streichen.

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Den zweiten Boden darauflegen und leicht andrücken.

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Himbeer-Baiser-Torte vor dem Anschneiden ca. 30 Minuten kalt stellen.

Dann lasst es Euch diesen „wolkigen“ Genuss mal schmecken!

PS: Nächste Woche mache ich eine Pause, denn ich werde mir eine Woche Auszeit in den Bergen gönnen. Ich schaue mal, was ich da für schöne Eindrücke für Euch mitbringe.

Maritime Einladungskarten für den Kindergeburtstag

Nachdem ich euch in den letzen Wochen meine Sträuße und Backwerke vorgestellt habe, kommt heute mal wieder einer meiner Bastelentwürfe: die maritime Einladungskarte in Form eines Segelbootes für den Kindergeburtstag von meinem Sohn.

Ich habe schon vor zwei Jahren in einer Zeitung eine Käfer-Einladung  gesehen, die man aufdrehen kann. Die habe ich in meine Bastelideen-Box gepackt und dann sechs Wochen vor dem Geburtstag rausgeholt.  Und just in dem Moment, wo ich die Karte basteln wollte, war der Schnipsel weg. Ich konnte ihn nirgends finden und daher musste eine neue Idee her. Und nachdem die Torte in blau gewünscht war, kam mir die Idee mit dem Segelboot.

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Was braucht man für die Einladungskarte?
Weißes Druckerpapier
Blaues Tonpapier
Rotes Tonpapier
Silberner Stift
Musterklammern
Locher

Wie mache ich die Einladungskarte?
Zuerst aus einem weißen Blatt Papier ein Muster für das Schiff und das Segel erstellen.

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Dann das Muster des Schiffes auf das blaue Papier übertragen und ausschneiden.

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Dann das Muster für das Segel auf das rote Papier übertragen und ausschneiden.

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Nun den Text für die Einladung auf das blaue Papier schreiben – die relevanten Informationen auf den Bereich des Segels und den Namen des Kindes auf den Bug. Dann noch „Einladung“
auf das rote Segel schreiben.

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Nun mit dem Locher ein Loch in das Segel und das Boot machen und mit der Musterklammer verbinden.

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Durch leichtes Aufklappen kann man dann den Text der Einladung lesen.

Und fertig ist die Einladungskarte.

Und um die Deko für den Geburtstag noch abzurunden, gab es ein Origami-Boot als Namensschild für den Platz und tolles Piraten-Esspapier.

Einladungskarte_07Viel Spaß beim Basteln und Feiern!

Rosiger Blumenstrauß mit Tulpen

So kurz vor dem Valentinstag war ich mal wieder bei meinem Lieblings-Blumenhändler auf dem Markt um Blumen für einen neuen Strauß zu kaufen. Genauso schön und frisch wie am Valentinstag, doch nur halb so teuer J. Die gefüllten Tulpen und die farblich dazu passenden Rosen haben mich angelacht und ich hatte gleich ein Bild für einen neuen Strauß im Kopf. Ich muss ja zugeben, dass ich, seit ich meine Sträuße selber binde, nur selten von einem fertig gebundenen Strauß aus dem Blumenladen überzeugt bin. Mal ist eine Farbe drin die mir nicht gefällt, mal ist der verwendete Blumenmix nicht nach meinem Geschmack. Trotzdem bieten diese Sträuße immer eine große Vielfalt an Bindegrün, die man dann einfach für einen neuen Strauß „recyclen“ kann.

Es gibt aber einige Blumenläden hier in Hamburg, die mich inspirieren und bei denen ich nicht vorbeigehen kann.  Einer davon ist der Blumenbinder Trittmacher in den Colonnaden oder Hortensia an der Langen Reihe. An diesen Blumenmeeren kann ich mich einfach nicht sattsehen.

Rosiger Blumenstrauß

Was brauche ich für den Blumenstrauß?
10 Rosen
10 Tulpen
Reste von Blumengrün aus anderen Sträußen
Bindebast

Wie habe ich den Strauß gebunden?
Zuerst habe ich die Blumen von den unten liegenden Blättern und Dornen gesäubert. INFO: Je mehr Blätter im Wasser sind, desto schneller kommen Bakterien ins Wasser und der Strauß wird welk. Daher nur die oberen Blätter an den Blumen dran lassen.

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Nun habe ich zuerst zwei Rosen übereinander gelegt und dann von vorne eine neue Rose darauf gelegt. Das ist der Start der Blumenspirale. Einige haben mich nach dem letzten Post angesprochen, dass der Weg zu der Spirale nicht ganz klar war, daher seht ihr hier noch eine Zeichnung für die Spirale beim klassischen Strauß.

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Im nächsten Schritt dann einfach von vorne immer neue Rosen und Tulpen, sowie das Blumengrün anlegen und weiter drehen.

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Am Ende den Strauß unten zusammenbinden und fertig ist der „blumige“ Lichtblick in der winterlichen Wohnung.

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Viel Spaß und einen schönen Valentinstag !

„Herzige“ Plätzchen zum Valentinstag

Am 14.02. ist Valentinstag – der  Tag der Liebe. Normalerweise feiern mein Mann und ich diesen Anlass nicht besonders, sondern nehmen uns einfach über das Jahr verteilt immer mal nette Dinge vor. Doch eine Kleinigkeit hat jeder dann doch immer für den anderen bereit.

Dieses Jahr habe ich mir überlegt, dass ich „herzige“ Plätzchen für ihn backe. Schließlich kann man ja auch außerhalb der Weihnachtszeit Plätzchen backen. Von einer Freundin habe ich ein Rezept für Doppeldecker-Plätzchen bekommen, die man mit Marmelade befüllt und deren obere Hälfte dann individuell „ausgestochen“ werden kann. Und da habe ich mich einfach für ein Herz entschieden. Passend zum Valentinstag!

"Herzige" Valentinsplätzchen

Was braucht man für die „herzigen“ Valentins-Plätzchen?
250g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
75g Zucker
1 EL Vanillezucker
125g kalte Butter
1 Ei
Puderzucker
Kernlose Marmelade ohne Fruchtstücke

Runde Förmchen (Ø 4cm)
Herzausstecher (1cm)

Wie macht man die „herzigen“ Valentins-Plätzchen?
Erst die trockenen Zutaten vermengen, dann Ei und Butter in Stücken einarbeiten. Falls der Teig kleben sollte, dann den Teig nochmal kalt stellen.

Den Ofen auf 175°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und in gleicher Anzahl Plätzchen und Herz-Ringe (aus dem Plätzchen das Herz ausstechen) ausstechen.  TIPP: Die kleinen Herzen kann man auch prima backen und hat schönes Teegebäck.

Die Plätzchen etwa 7-10 Minuten backen. VORSICHT: Die Plätzchen verbrennen schnell.

Nachdem die Plätzchen ausgekühlt sind, die Herz-Ringe mit Puderzucker bestäuben. Die Plätzchen mit Marmelade bestreichen und dann die Herz-Ringe aufsetzen. Nun die Marmelade leicht erhitzen und die flüssige Marmelade mit einem Spritzbeutel in die „herzige“ Aussparung geben.

Und fertig sind die „herzigen“ Leckereien zum Valentinstag.

Viel Spaß beim gemeinsamen Schlemmen!

Happy Valentines Day!